Kniegelenkersatz

Sollten die verschiedenen, nicht operativen (= konservativen) Behandlungsmöglichkeiten bei fortgeschrittenen Kniegelenkverschleiß (Gonarthrose) die Schmerzen nicht zufriedenstellend lindern, bleibt als letzte Konsequenz oft nur die Gelenkflächen-Ersatzoperation.

Bei einem entsprechenden Eingriff werden von den gelenkbildenden Knochenoberflächen, nachdem dort spezielle Schnittblöcke aufgebracht worden sind, lediglich wenige Millimeter dicke Knochenscheiben entfernt und anschließend auf die so vorbereitete Oberfläche eine Oberflächenersatzprothese (aus Metall) einzementiert.

Sind sowohl die Innen- als auch die Außenseite des Gelenkes fortgeschritten verschlissen, wird eine so genannte wie „bicondyläre“ Oberflächenersatzprothese eingesetzt (= komplette Knieprothese). Sollte der Verschleiß nur die Innenseite des Kniegelenkes betreffen, ist die Versorgung mit einer Schlittenprothese möglich.

Derartige Eingriffe werden regelmäßig von Dr. Prange in der Paracelsus Klinik Hannover-Langenhagen unter stationären Bedingungen durchgeführt. Der Krankenhausaufenthalt dauert zumeist eine Woche, im Anschluss daran folgt zumeist eine stationäre Rehabilitationsbehandlung über 3–4 Wochen in einer entsprechenden Reha-Klinik.

Varusgonarthose (Knieverschleiß innenseitig)
Varusgonarthose (Knieverschleiß innenseitig)
Totalendoprothese
Totalendoprothese
Varusgonarthose (Kniegelenkverschleiß innenseitig)
Varusgonarthose (Kniegelenkverschleiß innenseitig)
Monoschlittenprothese
Monoschlittenprothese